Liebe Freunde,
jedes Jahr im Frühjahr bietet der Motorsportclub Fürstenfeldbruck ein Sicherheitstraining für Motorradfahrer zum Einstieg in die Saison an. Der Unterschied in diesem Jahr: Friedbert war erstmals dabei. Was soll ich sagen? Der MSC spart vielleicht etwas am Rollsplit, was wohl daran liegt, dass Adelmut und ich die einzigen Stollenreifenfahrer im Feld waren, aber sonst war alles perfekt organisiert und hat die Teilnehmer sehr gut für die kommende Saison vorbereitet.
Treffpunkt war der Fliegerhorst in Fürstenfeldbruck, der genug Platz bietet um mehrere Trainingskurse parallel aufzubauen und so Wartezeiten und Langeweile verhindert werden. Man trifft sich bereits um 7:30 Uhr am Tor. Die Veranstaltung beginnt mit der Gruppeneinteilung und einem Theorieteil, der u.a. auf Grundsätze der Fahrphysik eingeht. Beim Kammschen Kreis ist dann aber auch hier Schluss und ich empfehle jedem, der es genauer wissen möchte, mein Lieblingsbuch von Bernt Spiegel “Die obere Hälfte des Motorrads“. Mit Ausnahme einer Station, die Grundlagen der ersten Hilfe auffrischt, wird dann bis auf eine Mittagspause von etwa 9 Uhr bis 18 Uhr durchgehend gefahren.
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Wie richtig am Cover steht: “Der Klassiker”. Bernt Spiegel schreibt in seinem Buch “Die obere Hälfte des Motorrads: Über die Einheit von Fahrer und Maschine” aus der Sicht des Verhaltensforschers und dies recht kurzweilig. Aber keine Angst, Prof. Dr. Spiegel ist nicht nur Universitätsprofessor, sondern auch Instruktor bei Motorradtrainings und setzt die alte Frage, ob das Pferd nun ein Teil des Reiters oder der Reiter ein Teil des Pferdes ist (Kaiser Karl V) konsequent am Beispiel des Motorradfahrers fort. Rational könne der Mensch eigentlich gar nicht Motorradfahren, da die Abläufe viel zu komplex und zu schnell für unser Großhirn sind. Motorrad fahre man aus dem Gefühl und nicht durch das Verständnis der Physik und der Abläufe.