Garmin Karten-Update — Der nächste Streich: Garmin Express


Liebe Leser und Freunde der Motorradnavigation,

Friedbert hatte schon ausführlich hier und dort über die Qualen des Updates bei Garmin berichtet. Nun hat sich der Navigationsgerätehersteller den nächsten Streich ausgedacht.
Garmin Karten Update    Der nächste Streich: Garmin ExpressDer Lifetime-Updater wird nun semi-automatisch deinstalliert und das neue Garmin Express installiert. Okay, der Benutzer wird zwar gefragt, Garmin hat seine User aber ohnehin schon daran gewöhnt, Softwareupdates abzunicken. Ohne neue Tools und Browser-Plugins funktioniert üblicher Weise bei Garmin ohnehin nichts. Ein bekanntes Tool aber einfach zu entfernen und ein komplett anderes zu installieren war mir selbst bei Garmin neu. Daher möchte ich anbei die neuesten Erfahrungen aus Garmins Update-Dschungel mit Euch teilen. Weiterlesen

Island Tag 4: Ab ins Hochland — vom Goðafoss in die Sprengisandur und zurück über Akureyri


Friedbert gräbt gerade einen VPN-Tunnel – ich stell mir den in Art des Tunnels vor, der zum Nordkap führt: 7 Kilometer lang und 200 Meter unter dem Meer. Deshalb kann er gerade nicht weiter von unserer Island-Tour berichten. Also mach ich’s.

Island Tag 4: Ab ins Hochland    vom  Goðafoss in die Sprengisandur und zurück über AkureyriAm vierten Tag auf Island wagen wir uns ins Hochland. Es ist – für isländische Verhältnisse – wunderschönes Wetter: Fünf oder sechs Grad Celsius, wolkenfreier bis leicht bewölkter und strahlend blauer Himmel, die Berggipfel hat jemand über Nacht mit Puderzucker bestreut. Ein Tag wie gemacht für einen Abstecher in die Sprengisandur!

Wir fahren an unserem Hauswasserfall Goðafoss  vorbei auf der 842, die später in die F26 übergeht. Das obligatorische Schild, das Mietwagenfahrer aufs Ende des Versicherungsschutzes hinweist, falls sie mit ihrem 2x angetriebenen Auto oder einem Pseudo-Jeep ins Hochland fahren, fehlt nicht. Es macht uns auch auf die kommenden Furten aufmerksam. Weiterlesen

Island der erste Tag — von Seyðisfjörður nach Þórshöfn — eine Fahrt im Nebel


Liebe Leser,

Island der erste Tag    von Seyðisfjörður nach Þórshöfn    eine Fahrt im Nebelwie bereits erzählt, fuhren wir, die Motorräder gut vertäut, mit der Smyril-Line am 21. August am frühen Morgen in Hirtshals, Norddänemark los. Wir hatten bereits eine Anreise von zwei Tagen hinter uns, so dass wir uns ein Hotel genommen hatten und bereits am Vorabend auf die Fährfahrt warteten. Die Fähre legte pünktlich um 9:00 Uhr ab. Mindestens zwei Stunden vorher, bis 7:00 Uhr, muss man am Check-in des Fährhafens sein.

Fährüberfahrt

Die Fährüberfahrt sollte zwei Tage und zwei Nächte dauern. Wir hatten uns für eine Außenkabine entschieden. Vor dieser hing zwar ein Rettungsboot, das den Blick teilweise behinderte. Island der erste Tag    von Seyðisfjörður nach Þórshöfn    eine Fahrt im NebelDer Blick auf Meer und Wetter und der Tag/Nacht-Wechsel halfen jedoch sehr, im Tagesrhythmus zu bleiben und machten die Überfahrt deutlich erträglicher. Andere Biker hatten sich für die preiswerteren Couchettes entschieden. Dies sind sehr enge Kabinen mit Stockbetten für mindestens 8 Personen. Sie sind so eng, dass man sein Gepäck in Staufächern unterbringen muss. Einige haben versucht, sich zusammen zu tun und auf richtige Kabinen umzubuchen. Weiterlesen

Island — Ein stürmisches Motorradabenteuer


Liebe Freunde des losen Schotters,

wir sind mit grandiosen Eindrücken und Erlebnissen aus Island zurück gekommen. Die Insel ist einfach einmalig, verlangt einem aber ab, sich diese Eindrücke zu erarbeiten. Island    Ein stürmisches MotorradabenteuerEigentlich muss man jedem ernsthaften Endurofahrer anraten, wenigstens einmal auf Island gewesen zu sein. Die dort waren, sagen, wer einmal hingefahren ist, der kommt wieder.

Bevor ich die schönsten Routen und Strecken beschreibe, die wir in den zwei Wochen gefahren sind, möchte ich vorab einige Tipps für Planung und Reise sowie allgemeine Informationen geben, die Euch einen problemloseren Aufenthalt ermöglichen und die Planung vereinfachen sollen. Weiterlesen

Elektro-Enduro: KTM Freeride E


Liebe Freunde,

“Gettin’ High On Voltage” schreibt KTM und veröffentlicht Informationen über die erste Elektroenduro, die 2013 breit auf den Markt kommen soll. 42 Nm und 30 PS leistet das Aggregat, das etwa 30 bis 45 Minuten sportlichen Fahrspaß ermöglichen soll. Mit sanfter Gashand könne man bis zu einer Stunde fahren. Danach muss das Elektromotorrad für 1,5 Stunden an die Steckdose. Die vollständig gekapselte und herausnehmbare Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 2,1 kWh ruft hier direkt nach einem Ersatzakku.

Elektro Enduro: KTM Freeride E

KTM Freeride E — (C) 2012 KTM Foto: Mitterbauer H.

Bisher wurden bei Zweirädern im Gegensatz zu PKWs aus Sicherheitsgründen keine Hochvoltbatterien verbaut. Die 300-Volt-Technik erlaubt eine höhere Energiedichte und einen kompakteren Motor. Mit der kompletten Kapselung der Batterie würde man den Anforderungen des Endurofahrens gerecht und könne nicht nur das Motorrad mit einem Druckreiniger säubern, sondern auch durch Furten fahren. Ein gutes Feature, wenn man bedenkt, dass einen ja kein Wasser mehr in den Luftfilter laufen kann.

Die für leichte 95 kg knackigen 42 Nm lassen Spaß aufkommen und sind auch für den Anfänger leichter beherrschbar als ein Verbrennungsmotor. Abwürgen lässt sich das Elektromotorrad ohnehin nicht. Aber auch Kupplung und Schaltung entfallen — ebenso wie der Auspuff natürlich. Drei Fahrmodi zügeln die Kraftentfaltung bei Bedarf, die vibrationsarm linear mit dem Gasgriff ansteigt. Ganz anders als beim Verbrennungsmotor. Weiterlesen

The Offroad Fanatic — Adventure Riding


Liebe Freunde,

gute Ratgeber oder gar Trainingsvideos zum Offroad-Fahren sind rar. Nun startet The Offroad Fanatic mit einem YouTube-Kanal.
The Offroad Fanatic    Adventure RidingDie Internetseite entsteht gerade erst, während auf YouTube bereits einige recht interessante Trainings-Videos zum Offroad-Fahren zu sehen sind. Hier zeigen Profis, wie es richtig geht.

Wer bei Friedberts Motorradtouren Lust bekommen hat, sich selbst ins Gelände zu begeben und Assietta, Sommeiller, Varaita-Maira und Co. mit einer Reiseenduro zu befahren, dem hilft vielleicht insbesondere die Videoserie Adventure Riding vom Instruktor Johan Gray von African Dream Adventures weiter. Weiterlesen

Statistisches Bundesamt: Die Zahl der Woche


Hallo Freunde,

das Statistische Bundesamt hat gestern in einer Pressemitteilung die Zahl der Woche bekannt gegeben:

38 500 schwere Motorräder 2011 nach Deutschland importiert

WIESBADEN – Im Jahr 2011 wurden insgesamt 38.500 schwere Motorräder mit einem Hubraum über 800 Kubikzentimeter nach Deutschland importiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, entspricht das einem Warenwert von rund 279 Millionen Euro. Jeweils rund ein Drittel der Motorräder dieser Hubraumklasse kamen aus den Vereinigten Staaten (13.600) und Japan (13.000). Weitere Lieferländer waren Italien (5.100) und das Vereinigte Königreich (4.600).

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Motorradfahren in der EU der Zukunft: Heller statt schneller!


Liebe Leser,

wir fahren in den Alpen durch Slowenien, Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich und auch durch die Schweiz.

Motorradfahren in der EU der Zukunft: Heller statt schneller!

Credit © European Union, 2012

Alles europäische Länder, meist gebunden an Vorgaben der EU. Wenn ich durch die Berge fahre, mache ich mir normalerweise keine großen Gedanken über EU-Vorschriften.

Nun las man aber, dass die EU sich Gedanken über das Mororradfahren macht. Über unsere Umwelt und natürlich über unsere Sicherheit.

Nachzulesen beim Pressedienst des Europäischen Parlaments und auch als PDF-Dokument verfügbar. Weiterlesen

KTM 990 Adventure 2012


Liebe KTM Freunde,

bei der KTM 990 Adventure gibt es ab dem Modelljahr 2012 wieder ein neues und wie Friedbert findet gelungenes Design. Der größere, die kantigen Konturen besser zeichnende KTM-Schriftzug unterstreicht das ohnehin auffallende Design der österreichischen Reiseenduro noch besser. Es gibt einige Detailverbesserungen, wie z.B. an den Griffprotektoren, ein komplett neues Bike, wie einige Journalisten schreiben, kann ich aber nicht erkennen.

KTM 990 Adventure 2012

KTM 990 Adventure 2012; (C) 2012 KTM; Photographer: Mitterbauer, H.

Nicht nur das Design hat sich geändert, nein auch die Leistungsdaten. Das Basismodell mit dem “neuen Motor” hat jetzt 84,5 kW (ca. 115 PS) bei 8750 U/min. Diese Leistungsdaten erinnern sehr stark an diejenigen der 2011er 990 Adventure R. Von 2009 bis 2011 gab es zwei unterschiedliche Motoren, einen mit 106 PS für das Basismodell und einen mit 115 PS für das R-Modell. Im Gegensatz zu den Modellen bis 2008, bei denen unterschiedliche Zylinderköpfe verbaut waren, unterschieden sich die Modelle 2009 bis 2011 ohnehin nur noch durch ein unterschiedliches Mapping. Mit dem blauen Sondermodell “Dakar” wurde bereits der “R-Motor” in eine normale 990 Adventure mit kurzen Federn und ABS integriert. Diese “Dakar” hat man nun m.E. in das Basismodell überführt. Gute Entscheidung! Weiterlesen

Entlang der Slowenisch-Italienischen Grenze


Liebe Leser,

lange habe ich Euch warten lassen und eine kleine Winterpause gemacht. Nun geht es endlich weiter auf der letzten Tour von Slowenien kommend zurück nach Italien. Entlang der Slowenisch Italienischen GrenzeEins war klar, von der Slowenischen Grenzkammstraße kommend, wollen wir uns weiter über kleine Passstraßen entlang der Grenze zurück nach Italien schlagen. Dies hat zwar immer das Potential, dass man sich zeitlich verzettelt, da man Umwege gerne in Kauf nimmt. Man freut sich aber immer wieder über die neu gefundenen kleinen Juwelen, die einen durch die unbekannteren Regionen der Alpen führen, die man somit auch fast für sich alleine genießen darf. Ziel war es, über kleine Nebenstraßen den Passo di Tanamea zu erreichen. Eine interessante Route führt sicherlich über den Planina Božica. Das Bild zeigt den Blick aus dem Nadiza-Tal auf die Kehren, die hinauf zum Sattel der Božica-Alm führen. Rechts davon der Gipfel des 1673 m hohen Stol. Weiterlesen