Über Thomas Hohenberger

Friedbert schreibt über seine Motorradtouren und Erlebnisse unterwegs. Er fährt Enduro und liebt die Alpen. Ein Blog über Touren, Technik und Wissenswertes rund um das Endurofahren. Ihr findet Friedbert auch auf Google+ und auf Facebook.

Garmin Karten-Update — Der nächste Streich: Garmin Express


Liebe Leser und Freunde der Motorradnavigation,

Friedbert hatte schon ausführlich hier und dort über die Qualen des Updates bei Garmin berichtet. Nun hat sich der Navigationsgerätehersteller den nächsten Streich ausgedacht.
Garmin Karten Update    Der nächste Streich: Garmin ExpressDer Lifetime-Updater wird nun semi-automatisch deinstalliert und das neue Garmin Express installiert. Okay, der Benutzer wird zwar gefragt, Garmin hat seine User aber ohnehin schon daran gewöhnt, Softwareupdates abzunicken. Ohne neue Tools und Browser-Plugins funktioniert üblicher Weise bei Garmin ohnehin nichts. Ein bekanntes Tool aber einfach zu entfernen und ein komplett anderes zu installieren war mir selbst bei Garmin neu. Daher möchte ich anbei die neuesten Erfahrungen aus Garmins Update-Dschungel mit Euch teilen. Weiterlesen

Der neue TomTom Rider 2013 — die vierte Generation


Liebe Leser,

Der neue TomTom Rider 2013    die vierte Generation

Foto: TomTom

TomTom hat im Februar den neuen Rider in der vierten Generation präsentiert. Bislang fuhr Friedbert mit einem Garmin zumo 660, das durch die Möglichkeit zur Offroad-Navigation glänzt. Was bietet der neue TomTom Rider dem Motorradfahrer im Vergleich? TomTom war so freundlich, Friedbert ein Gerät zum Test zur Verfügung zu stellen.

In der Box findet man oben auf das solide gefertigte und durchdachte Gerät. Das 4,3-Zoll-Display ist ein wenig kleiner als beim zumo 660. Die Haptik und das Gewicht sprechen für gute Qualität. Zur Befestigung am Motorrad liegen eine TomTom spezifische Kunststoffhalterung sowie die auch von Garmin benutzten RAM-Mounts bei. Obwohl aus Kunststoff gefertigt macht die Halterung einen stabilen Eindruck. Details hierzu muss erst noch der Praxistest zeigen. Weiterlesen

Island Tag 3: Die Piste von Húsavik nach Mývatn — Baustelle für ein Thermalgebiet


Liebe Leser,

der letzte Tag war einfach wundervoll mit einem Bad in der Therme von Mývatn ausgeklungen. Wir fühlten uns erholt. Das Wetter zeigte sich jedoch unverändert wechselhaft. Regenwolken und blauer Himmel lösten sich nahtlos ab, wobei die Wolken leicht in der Überzahl waren. Island Tag 3: Die Piste von Húsavik nach Mývatn    Baustelle für ein ThermalgebietHeute wollten wir uns Húsavík, ein Fischerörtchen nit etwa 2500 Seelen im Norden der Insel, das insbesondere für seine Waltouren bekannt ist, ansehen. Vom Goðafoss aus, an dem sich unser Guesthouse befand, folgten wir dem Skjálfandafljót in Richtung Norden. Wir entschieden uns, dem westlichen Ufer zu folgen, da wir noch einen Abstecher an die Mündung des Skjálfandafljót machen wollten. Tagesziel war jedoch die kleine, auf unserer Karte als dünne schwarze Linie gezeichnete Piste, von Húsavík nach Mývatn zu fahren. Gerade gestern hatten wir auf diese Weise doch eine der schönsten Strecken unseres Aufenthalts gefunden. Weiterlesen

Island Tag 2 — Sellandafjall zwischen Mývatn und Svartárvatn — Die Wüste am Rande des Hochlands


Liebe Freunde,

bereits der erste Tag war geprägt von unvergleichlichen Eindrücken. Nur das Wetter forderte immer wieder eine hohe Selbstmotivation. So auch am zweiten Tag. Island Tag 2    Sellandafjall zwischen Mývatn und Svartárvatn    Die Wüste am Rande des HochlandsWir hatten uns vorgenommen, das Gebiet zwischen AskjaMývatn und Sellandafjall zu bereisen und so die Wüstenregion am Rande des isländischen Hochlands kennen zu lernen. Leider begrüßte uns auch am zweiten Tag sehr regnerisches Wetter. Zu Hause hätten wir gar nicht daran gedacht, auf die Motorräder zu steigen. Nur in nördlicher Richtung, bei Húsavík, war ein kleiner blauer Fleck am Himmel auszumachen. Das Hochland hing in dicken, dunklen Wolken. Sollen wir trotzdem fahren?

Sonne war kein Argument für Adelmut und so brachen wir am Goðafoss startend entlang des Skjálfandafljót in Richtung Hochland auf. Weiterlesen

Hilfe für den zumo 660: Neuer Garmin Map Updater


Liebe Garmin-Nutzer,

habt Ihr Euch entsprechend der Anleitung von Friedbert, wie man das neue Kartenmaterial komplett auf den zumo 660 bekommt, entlang gehangelt? Hilfe für den zumo 660: Neuer Garmin Map UpdaterEin qualvoller Vorgang! Aber es gibt neue Nachrichten: Garmin hat reagiert und mit dem Map Updater V3.1.20 endlich ein Tool geliefert, das den Vorgang automatisiert. Friedbert hat für Euch getestet. So funktioniert das Update nun kinderleicht und ohne manuelle Schritte. Man benötigt lediglich eine µSD-Karte im zumo 660. Diese sollte nicht wie im letzten Artikel beschrieben vorbereitet sein, sondern sollte frisch formatiert oder zumindest leer eingesetzt werden. 4 Gigabyte sind notwendig. Ich habe mit einer 8 Gigabyte Karte gearbeitet. Weiterlesen

Island der erste Tag — von Þórshöfn nach Goðafoss — entlang der Wasserfälle


Liebe Leser,

wir waren nach unserer Ankunft auf Island bereits 190 km gefahren. Halb auf Asphalt, halb auf Schotter. Zu unserem ersten Quartier waren es noch gut 200 bis 250 km, je nach Route, die wir wählen werden. Island der erste Tag    von Þórshöfn nach Goðafoss    entlang der WasserfälleWollen wir direkte Strecke fahren oder den langen Weg entlang der Küste? Frisch gestärkt und dem Rat des isländischen Transalp-Fahrer-Freundes folgend, entschieden wir uns für die Piste 864, dem Hólsfjallavegur, der von Ásbyrgi nach Süden an den bekannten Wasserfällen entlang führt und dem Unterlauf des Jökulsá á Fjöllum (auf deutsch “Gletscherfluss auf den Bergen”) folgt. Dieser entspringt am Fuß des mächtigen Vatnajökull, des größten Gletschers Islands, und mündet im Norden von Ásbyrgi ins Meer. Wir kamen am bekannten Dettifoss, dem leistungsstärksten Wasserfall Islands, am Selfoss sowie am Hafragilsfoss vorbei, um am Abend des selben Tages am Goðafoss, dem vierten großen Wasserfall dieser Tour, Quartier zu beziehen. Weiterlesen

Island der erste Tag — von Seyðisfjörður nach Þórshöfn — eine Fahrt im Nebel


Liebe Leser,

Island der erste Tag    von Seyðisfjörður nach Þórshöfn    eine Fahrt im Nebelwie bereits erzählt, fuhren wir, die Motorräder gut vertäut, mit der Smyril-Line am 21. August am frühen Morgen in Hirtshals, Norddänemark los. Wir hatten bereits eine Anreise von zwei Tagen hinter uns, so dass wir uns ein Hotel genommen hatten und bereits am Vorabend auf die Fährfahrt warteten. Die Fähre legte pünktlich um 9:00 Uhr ab. Mindestens zwei Stunden vorher, bis 7:00 Uhr, muss man am Check-in des Fährhafens sein.

Fährüberfahrt

Die Fährüberfahrt sollte zwei Tage und zwei Nächte dauern. Wir hatten uns für eine Außenkabine entschieden. Vor dieser hing zwar ein Rettungsboot, das den Blick teilweise behinderte. Island der erste Tag    von Seyðisfjörður nach Þórshöfn    eine Fahrt im NebelDer Blick auf Meer und Wetter und der Tag/Nacht-Wechsel halfen jedoch sehr, im Tagesrhythmus zu bleiben und machten die Überfahrt deutlich erträglicher. Andere Biker hatten sich für die preiswerteren Couchettes entschieden. Dies sind sehr enge Kabinen mit Stockbetten für mindestens 8 Personen. Sie sind so eng, dass man sein Gepäck in Staufächern unterbringen muss. Einige haben versucht, sich zusammen zu tun und auf richtige Kabinen umzubuchen. Weiterlesen

Island — Ein stürmisches Motorradabenteuer


Liebe Freunde des losen Schotters,

wir sind mit grandiosen Eindrücken und Erlebnissen aus Island zurück gekommen. Die Insel ist einfach einmalig, verlangt einem aber ab, sich diese Eindrücke zu erarbeiten. Island    Ein stürmisches MotorradabenteuerEigentlich muss man jedem ernsthaften Endurofahrer anraten, wenigstens einmal auf Island gewesen zu sein. Die dort waren, sagen, wer einmal hingefahren ist, der kommt wieder.

Bevor ich die schönsten Routen und Strecken beschreibe, die wir in den zwei Wochen gefahren sind, möchte ich vorab einige Tipps für Planung und Reise sowie allgemeine Informationen geben, die Euch einen problemloseren Aufenthalt ermöglichen und die Planung vereinfachen sollen. Weiterlesen