Island Tage 7&8: Von Pingvellir via Kaldidalur nach Borganes

Wir gönnen uns zwei Tage Island-Touri-Special und fahren vom Laugarvatn nach Pingvellir, um mal zu schauen, wie das ist, wenn das eine Bein in Europa und das andere in Nordamerika steht.

PingvellirDie kurze Tour zum Nordufer des Pingvallavatn ist lieblich, der Asphalt schön glatt nach den Tagen auf den Pisten – und es ist warm! Zum ersten Mal machen wir eine längere Rast, sitzen in der Sonne. Sonst haben wir nur kurz angehalten, um ein paar Tropfen Wasser zu trinken. Dann ging’s sofort weiter. Aber jetzt sind wir ja im Süden der Insel und alles ist anders.

Auf dem Weg nach PingvellirNachdem wir Pingvellir und die Risse in der Erde bestaunt haben, geht’s wieder auf die Bikes und ab in den Norden. Tagesziel ist Borganes, ein kleines Örtchen an der Westküste. Wir wählen dafür die dritte Traversale durch Island, die Kaldidalur (F550), wollen ihr aber nur bis Fljokstunga folgen, um dann in den Westen abzudrehen.

Kaldidalur (F550)

Die Kaldidalur ist der Kjölur von der Beschaffenheit sehr ähnlich: sehr harter Untergrund, sehr grobe Steine. Schön ist die Tour, weil sie unterhalb der Gletscher führt. Eine Stichstraße lässt uns ganz nah an den Langjökull herankommen. Es ist beeindruckend, vor dieser Eislandschaft zu stehen. Einen Jeep hat es wohl auf einer Tour erwischt: Das Fahrzeug steckt heute noch im Eis.

LangjökullDas letzte Stück unserer Tagestour ist sehr erholsam, wir begegnen Schildern, die uns zum Schlittenhundfahren einladen, vielen Ponyreitern und Hundebesitzern.

Am nächsten Tag drehen wir noch eine kleine Runde weiter in den Westen Richtung Fillholt, dann wieder zurück über Akrar, Hjalley und Tradir. Eine schöne kurze Tour.

Wir bereuen es, dass wir es nicht schaffen werden, weiter in die Westfjorde zu fahren. Denn wir haben noch etwas anderes vor: In Borganes kümmern wir uns endlich um das, was mir seit Beginn unserer Reise auf den Nägeln brennt: Wir machen einen Termin fürs Ponyreiten aus!

Friedbert ist zunächAm Borgalfjördurst von der Kargheit des Pony-Cockpits etwas enttäuscht. Unser Ausritt führt uns entlang des Borgafjördur. Die Ponies stapfen wacker durch den Schlick und steinige Senken. Trotz der begrenzten PS-Zahl sind auch schwerere Geröllanstiege für die Pferdchen kein Problem. Friedbert ist begeistert: “Hier wäre ich mit der KTM nicht durchgekommen!”

Herzliche Grüße
Eure Adelmut

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