Monte Zoufplan


Liebe Freunde,

die Abschlußtour des letzten Tages, an dem wir die Slowenische Grenzkammstraße hinauf gefahren waren, sollte der Monte Zoufplan sein. Monte ZoufplanEs wurde bereits Abend und wir stiegen schnell noch bei Cercivento Superiore in die Auffahrt zum Zoufplan ein. Die Einfahrt in das kleine  Sträßchen liegt ein wenig versteckt, von der Talseite aus gesehen rechts hinter der Kirche, wo man bergauf fahrend auch am kleinen Friedhof des Städtchens vorbei kommt.

Um es vorweg zu nehmen, die Straße ist meist einspurig und führt zu einigen Wochenendhäuschen, die am Hang knapp oberhalb der Baumgrenze stehen. Deshalb ist der größte Teil der Auffahrt in der Zwischenzeit auch gut geteert. Lediglich die letzten vier langen Kehren oberhalb der Baumgrenze führen zunächst durch feinen bis später mittelgroben Schotter. Dieser letzte Anstieg wird von Denzel mit der Schwierigkeit SG4 bewertet.
Monte Zoufplan
Die ersten 10 Kilometer führt die einspurige, geteerte Straße mit moderater bis steiler Steigung durch dichten Wald, der bereits direkt hinter dem Friedhof beginnt und gibt somit nur an wenigen Stellen den Blick auf das Tal sowie auf das Ziel bei einem kleinen Observatorium und einer Funkanlage frei.


Hinter einer kleinen Ansiedlung von Wochenendhäuschen erreicht man die Baumgrenze und der Blick auf das Observatorium und den Grat des Cimone di Crasulina wird frei. Monte ZoufplanAb hier führt feinerer Schotter bis zum etwa 2 km entfernten Observatorium, das man rechts liegen lässt. Bis zum Umkehrpunkt führt ein Weg unterhalb des Grats über grober werdenden Schotter in zwei Kehren zum Umkehrpunkt. Könnte man hier weiter fahren, so würde man am Grat entlang in die Panoramica delle Vette münden, die wir am nächsten Tag fahren werden. Ein Verbotsschild verbietet jedoch die Weiterfahrt. Verglichen mit dem östlich gelegenem Monte Paularo, der ebenfalls mit SG4 bewertet wird, ist der Zoufplan gefühlt jedoch ein wenig leichter zu fahren.

Es ist spät geworden. Noch ein kurzer Blick ins Tal und schon müssen wir umdrehen. Es war ein langer Tag, aber auch eine schöne Tour entlang der slowenisch-italienischen Grenze, die später am Abend ihen Abschluß in Ravascletto in einen Bikerhotel finden soll.

Anbei noch die Karte mit der Tour.
Herzliche Grüße
Euer Friedbert


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Monte Zoufplan

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