Bin wieder hier!

Liebe Freunde,

nach neun Tagen Tour durch die Westalpen sind wir wieder zurück. Adelmut steht immer noch das Grinsen ins Gesicht geschrieben und ich bin auch noch wie auf Schotter.

Schöne neue Strecken sowie alte Bekannte von Alpe d’Huez bis Cuneo haben wir unter die Räder genommen und was soll ich sagen? 10 Tage sind zu kurz und die Liste der Ideen neuer Touren ist länger als zuvor.

Jetzt müssen zunächst die Fotos gesichtet und die Routen dokumentiert werden. Ich hoffe Ihr freut Euch schon auf die kommenden Berichte.

Nur leider müssen wir beide morgen bereits wieder unserer “Nebentätigkeit” nachgehen. Habt also bitte ein wenig Geduld, die Touren werden folgen.

Anbei schon mal ein Gruß vom Plateau d’Emparis.
Herzliche Grüße
Euer Friedbert

Ab in die Alpen!

Liebe Freunde,

um Neues berichten zu können, müssen wir zunächst wieder auf Tour gehen.
Wohin? Diesmal geht es wieder in die Westalpen entlang der Französisch-Italienischen Grenze, wo es noch jede Menge alter Militärsträßchen gibt, bis hinunter in die Seealpen. Wir haben nur 10 Tage und werden schnell durch die Schweiz anreisen, um im Piemont all die so wohlklingenden Strecken für Euch zu fahren.

Ich hoffe Ihr freut Euch schon auf die Berichte hier unter friedbert.wordpress.com.

Bis bald!
Euer Friedbert

Ostalpen Teil 2: Über den Passo della Forcella und Malga Losa zum Lago di Sauris

Liebe Endurowanderer,

heute gibt es einen Leckerbissen, die Fortsetzung der Ostalpentour. Diese Etappe war wohl mit Abstand die schönste, mit SG4-5 aber auch die schwerste Teilstrecke der Tagestour. Wir hatten in Ovaro nochmal vollgetankt, da auf längere Strecke keine Tankstelle zu erwarten ist. Natürlich fragt man den Tankwart nochmals nach der Beschaffenheit und Befahrbarkeit der Strecke. Bücher sind meist schon veraltet und auch Blogs müssen nicht immer aktuell sein. Zunächst ein Missverständnis, Friedbert spricht nicht fließend Italienisch, der Tankwart will uns auf die Bundesstraße nach Westen schicken. Nein, wir wollen nicht die Forcella Lavardet, einen landschaftlich schönen, leicht zu fahrenden Sattel (Beschreibung folgt!) nord-westlich des Lago di Sauris fahren, sondern wirklich zunächst hoch über den Passo della Forcella zur Malga Losa.  Weiterlesen

Monte Paularo

Liebe Endurofreunde,

ich hatte bereits versprochen, einen kleinen Artikel über die Strecke zum Monte Paularo zu schreiben. Die Anfahrtsbeschreibung findet Ihr im ersten Teil des Ostalpenartikels. Oberhalb und nordöstlich von Ligosullo findet man die Abbiegung zum Monte Paularo. Man fährt zunächst eine geteerte Straße bis zum Castello di Valdaier. Unterhalb des Castells führt linker Hand die Straße in einen Schotterweg, ein ehemaliges Militärsträßchen. Die Beschaffenheit wechselt. Vorwiegend handelt es sich um mittelgroben teils recht ausgewaschenen Schotter. Im oberen Teil durch Felsmäuerchen gestützt schlängelt sich die schmäler werdende Straße in steiler und grobschottrigeren Kehren nach oben. Die Schwierigkeit nach Denzel beträgt etwa SG3-4. Weiterlesen

Denzel: Großer Alpenstraßenführer

Liebe Alpenfahrer,

viele haben sich vielleicht beim letzten Artikel über die Einstufung von Alpenstraßen in Schwierigkeitsstufen laut Denzelskala (SG1 bis SG5) gewundert. Dies führt mich doch direkt zu einem weiteren Buchtipp.

Der Grosse Alpenstraßenführer, erschienen im Denzel-Verlag, ist das ultimative Nachschlagewerk für jeden Alpenstraßenfahrer. Er umfasst alle relevanten Alpenstraßen und Pässe und man ist gut beraten vor Reiseantritt einen Blick in das Werk zu riskieren. In der Zwischenzeit ist die 24. Auflage erschienen. Ein weiterer Klassiker.

Insbesondere auf unbefestigten Straßen kann die von Denzel eingeführte Schwierigkeitsskala eine wirkliche Hilfe sein, vorab eine grobe Einschätzung zu treffen, wie schwer eine Route zu fahren ist und zu prüfen, ob das eigene fahrerische Können ausreicht. Dieser Wikipedia-Artikel erklärt die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade anschaulich und gibt Beispiele. Natürlich sollte man immer das Wetter sowie die im Hochgebirge schnell wechselnden Bedingungen mit einbeziehen und einplanen. Eine Stecke, die bei trockenem Wetter einfach zu bewältigen ist kann bei Regen aufweichen und unbefahrbar werden. Eine Saison später sieht die gleiche Straße unter Umständen bereits ganz anders aus. Weiterlesen

Reisebericht: Ein Tag Schotter in den Ostalpen (Teil 1)

Liebe Freunde des gepflegten Schotters,

heute möchte ich Euch von einer Tour ins Friaul berichten, die ich im Juli mit einem Kollegen gefahren bin. Als Anreise ins Friaul hatten wir am Freitag eine Route über den Großglockner gewählt, der uns mit Regen empfangen hatte. Vom eigentlichen Gletscher ist ja bekanntlich nicht mehr viel übrig. Dann weiter über Oberdrauburg nach Kötschach-Mauthen, wo wir einen Stopp mit Übernachtung eingelegt hatten. Eine schöne Anfahrt, wenn man bedenkt, dass wir erst nach der Arbeit losgefahren sind, um jetzt zwei Genusstage in den Alpen zu haben. Weiterlesen

Fotoalben von M. Graf

Es ist immer wieder schön, Gleichgesinnte im Netz zu finden. Auch wenn man sich nicht persönlich kennt (was nicht ist kann ja noch werden), möchte ich gerne eine Seite mit Bildern von sehr schön Endurotouren empfehlen: M. Graf stellt regelmäßig öffentliche Bilder bei Picasa ein. Hier findet Ihr sein Fotoalbum. Die Alben sind eine gute Anregung für Endurotouren und ein Augenschmaus für alle Endurowanderer. Unter den Zielen findet man Alpenrouten wie Sommeiller, Assietta, Jafferau, aber auch Touren nach Slowenien und in die Vogesen.

Ich hoffe Ihr bekommt nicht zu starkes Fernweh.
Herzliche Grüße
Euer Friedbert

Die obere Hälfte des Motorrads

Nun stehe ich also richtig unter einem Publikationsdruck und damit es nicht so lange dauert, bis der erste Artikel erscheint, dachte ich ich fange einmal mit einer Reihe von Buchempfehlungen an. Das schreibt sich schnell…

Wie richtig am Cover steht: “Der Klassiker”. Bernt Spiegel schreibt in seinem Buch “Die obere Hälfte des Motorrads: Über die Einheit von Fahrer und Maschine” aus der Sicht des Verhaltensforschers und dies recht kurzweilig. Aber keine Angst, Prof. Dr. Spiegel ist nicht nur Universitätsprofessor, sondern auch Instruktor bei Motorradtrainings und setzt die alte Frage, ob das Pferd nun ein Teil des Reiters oder der Reiter ein Teil des Pferdes ist (Kaiser Karl V) konsequent am Beispiel des Motorradfahrers fort. Rational könne der Mensch eigentlich gar nicht Motorradfahren, da die Abläufe viel zu komplex und zu schnell für unser Großhirn sind. Motorrad fahre man aus dem Gefühl und nicht durch das Verständnis der Physik und der Abläufe. Weiterlesen